REWE fördert mit Wein „14 Homes“ Sozialstandards in Südafrika

Kooperation mit Weingut „Napier Vineyards“ kommt Farmarbeitern zugute 

Für REWE sind langfristige Kooperationen mit Lieferanten die Basis dafür, die Lebensbedingungen von Menschen in den Produktionsländern nachhaltig zu verbessern – zum Beispiel in Südafrika: Das Weingut Napier Vineyards erfüllt sowohl hohe Qualitäts- als auch Sozialstandards und produziert exklusiv für REWE den Rotwein „14 Homes“. Der Name steht für ein Projekt, das wegweisend für den gesamten südafrikanischen Weinbau ist. Denn der Erzeuger am Kap der Guten Hoffnung hat den Farmarbeitern und ihren Familien 14 moderne Wohnhäuser als Zuhause errichtet. Darüber hinaus trägt das Weingut die Kosten für die Schul- und Ausbildung der Kinder und verbessert somit ihre Zukunftsperspektive. Die Sozialleistungen werden unter anderem aus den Verkaufserlösen von „14 Homes“ finanziert. Die fruchtig-reife, würzige und weiche Cuvée aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot ist ab sofort bundesweit in ausgewählten REWE-Märkten erhältlich. Weiterlesen

Wer heute Weingüter in Südafrika besucht und Gelegenheit hat, einen Blick in die Keller zu werfen, wird dort oft – gerade auch junge – Farbige in Aktion sehen. Mehr und mehr junge farbige Südafrikaner verstehen, dass die Weinbranche ihnen beste Möglichkeiten für eine Karriere bietet. An der Universität Stellenbosch und dem auf Weinbau spezialisierten Elsenberg College können sie sich dafür eine grundsolide Basis aneignen. Weiterlesen

Dies ist das verrückteste Projekt unter den Black Wineries. Mitten im Township Philippi wurde eine alte Milchfabrik in der Sperrzone des Flughafens von Kapstadt in eine Kellerei verwandelt. Sie nimmt die Trauben auf, die schwarze Frauen in den Townships von Nyanga, Khayalitsha und Philippi anpflanzen. Das Projekt entstand, als die schwarze Architektin Kate Jambela, die in Philippi kleine Häuser erbaut, mit Graham Knox zusammentraf.

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„Ich bin die Geschäftsführerin von Thokozani”, stellt sich Denise Stubbs vor. Man spürt sofort, dass dies nicht irgendein Titel ist, sondern Denise mit Energie und Engagement hinter einem der erfolgreichsten Projekte des Broad Based Black Economic Empowerment (BBBEE) steht, der breit angelegten Teilhabe der farbigen Arbeiter an der Wirtschaft, in ihrem Fall im Weinsektor. „Ich selbst bin auf einer Farm als Arbeiterkind aufgewachsen“, erzählt sie. „Später erhielt ich eine Ausbildung im Modebereich, nicht im Weinbusiness. Meine Eltern wollten nicht, dass ich mit Wein zu tun bekam, denn sie meinten, der sei nicht gut für mich. Was mich faszinierte, war, dass Menschen Freude an Wein hatten, dass sie beim Weintrinken zusammensaßen, Verschiedenes probierten, ohne betrunken zu werden.“ Weiterlesen

„Ich stamme aus Johannesburg und ich kam 2006 nach Kapstadt, um nach meiner Scheidung hier ein neues Leben zu beginnen.“ Thembi Tobie erzählt freimütig von ihrem Leben. „Die Weinberge am Kap hatten mich schon immer fasziniert. Ich hatte mir ausgemalt, wenn ich alt wäre, hier meinen Lebensabend zu verbringen.“ Nun war es anders gekommen und Thembi dachte daran, ihren Lebensunterhalt vielleicht mit Weintourismus zu verdienen. Weiterlesen

Ses’fikile bedeutet, wir sind angekommen’: wir als Nation, wir als Frauen, wir als Menschen, wir als weinerzeugendes Land, aber auch gerade wir als Frauen im Verhältnis zu Männern.“ Nondumiso Pikashe berichtet vom Entstehen ihrer Weinmarke, hinter der zu Anfang eine Gruppe von Frauen stand: „Uns ging es um das Empowerment – um die ökonomische Teilhabe – der Frauen.  Aber es ging auch um die Beziehung zum Wein, der zwar hier in Südafrika, doch für uns und unsere Leute damals fremd war.“

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Sie sind tatsächlich sieben Schwestern, die im hübschen Fischerdorf Paternoster aufwuchsen. Ein Örtchen an der Westküste, das sich in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Touristenziel mausert. Als ihr Vater nach über 20 Jahren bei der lokalen Fischfirma seinen Job verlor, wurde die Familie auf die Straße gesetzt. Geblieben ist ihnen die Vorliebe für Meeresfrüchte und die Liebe zu ihrem Heimatort. Vivian Kleynhans, die dynamischste der sieben Ladies, orientierte sich damals Richtung Landwirtschaft. Weiterlesen

„Die beste Investition in eine friedvolle strahlende Zukunft Südafrikas ist die ausreichende Ernährung für die Kinder.“ Eine Realität, die für viele Kinder in der Kapregion bei weitem nicht selbstverständlich ist. Steffi und Thomas Curry, passionierte Südafrika Weinhändler aus dem Raum München, erkannten schon vor mehr als zehn Jahren die Notwendigkeit, dass es in Südafrika an der Basis verstärkt Unterstützung zu leisten gilt.

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Creating a blend – Südafrikas Weinwirtschaft im Wandel

1994 – der Aufbruch in eine neue politische Ära: Südafrikas friedvoller und langer Weg in eine moderne Demokratie. Die Welle der Transformation erfasste den südafrikanischen Weinsektor. Der gesellschaftliche Umbruch beinhaltete die Forderung nach Gleichberechtigung, sozialen Verbesserungen und nachhaltigem Wachstum für alle Menschen. Weiterlesen